Die Partitur des Windes (1), 64 x 94 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (5), 64 x 94 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (11), 94 x 64 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (18), 94 x 64 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (19), 94 x 64 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (20), 94 x 64 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (25), 64 x 94 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (12), 34 x 24 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (13), 34 x 24 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (16), 34 x 24 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (15), 34 x 24 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (33), 34 x 24 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (1), 160 x 100 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (2), 100 x 160 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (3), 100 x 160 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (6), 160 x 100 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (4), 100 x 160 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier
Die Partitur des Windes (5), 100 x 160 cm, 2020, Tusche auf Japanpapier

DIE PARTITUR DES WINDES

In der weiten Landschaft Mecklenburgs wurde beim einem Artist-in-Residence Aufenthalt der Wind zum bildbestimmenden Thema.

Doch wo sieht man den Wind, wie kann man ihn darstellen? Er kommt aus der Luft, jedoch bewegt er sichtbar in erster Linie die Pflanzen, besonders eindrucksvoll in wogenden Getreidefeldern oder sich biegenden Bäume und wirbelnden Blättern. Als “Pinsel” für diese Tuschezeichnungen dienten lange Zweige aus Kopfweiden, Büschel von Lindenblüten, filigrane Äste des Wacholders oder die massive Faserung des Holzes. Immer wurden diese authentischen Baumstücke in Tusche getunkt, dann rhythmisch über feines Papier geschwungen, mal stürmisch, mal leicht, manchmal nur ein Hauch. Jedem dieser Bäume scheint ein Duktus eingeschrieben, vergleichbar den Noten eines Musikstückes.

Beim Malen hört Nina Stoelting sehr gezielt Musik, die musikalische Idee muss mit der malerischen korrespondieren und verstärkt diese oft noch. So entsteht jene hohe Konzentration, von der die Künstlerin sagt, die Musik fließt durch den Körper, die Gedanken sind auf das Bildthema fokussiert und die Hand führt schließlich nur noch aus.