o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (I)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (II)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (III)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (IV)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (V)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (V) (Detail)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (VI)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (VII)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (VIII)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (IX)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (X)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (XI)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (XII)
o.T., 2016, Kohle auf Papier, 78 x 43 cm (XII) (Detail)

Dargestellt sind stark vergrößerte Ausschnitte aus Birkenrinden in ihren idealtypischen Strukturen, Baupläne der Natur, die dem natürlichen Kontext entzogen eine irritierende Eigenständigkeit und Abstraktion erzeugen. Die Markoansichten auf spezifische Details verdeutlichen in dieser Vergrößerung einerseits die einzigartige Ästhetik der Birkenrinden, doch verweisen sie gleichfalls auf verwandte Strukturen in gänzlich anderen stofflichen Zusammenhängen. Prägung und Erfahrung des individuellen Betrachters rufen höchst unterschiedliche Assoziationen hervor. Somit spiegeln sie eine Vielschichtigkeit wieder, die Fragen nach inhärenten Zusammenhängen aufwirft. Die Vielfältigkeit des Sichtbaren in einer Momentaufnahme der stets sich erneuernden Natur, die sich durch Wiederholung des ihr eigenen Prinzips der Vergänglichkeit widersetzt.

Die Birkenbilder sind eine Fortsetzung der Beschäftigung mit den Rindenbildern, die gleichfalls ihre Wurzeln in Mythos und Kulturgeschichte des Baumes finden.